Von Schallplatte zu mp3

demoa-2Die Geschichte wie wir Musik konsumieren ist eine sehr interessante und sich ständige wandelnde.

Die erste Vinyl Schallplatte gab es im Jahre 1930, hergestellt von RCA Records aus New York. Seitdem wurden die Platten und Rekorder immer wieder verbessert, bis dann die CD im Jahre 1982 vorgestellt wurde, und die Schallplatte in den 90er Jahren ablöste. Es gab auch immer weniger Hörspielkassetten, und die VHS wurde letztendlich durch DVDs ersetzt.

Dann, als das Internet immer wichtiger wurde, machte sich eine bestimmte Webseite einen Namen, Napstar. Die erste Peer-to-Peer Musiktauschbörse die 1999 gegründet wurde, aber einige Jahre später wegen rechtlichen Gründen wieder geschlossen wurde. Napstar legte den Grundstein für andere Musikanbieter, wie Apple Music und Spotify, Lieder online anzubieten. Die sogenannte mp3 Datei wurde Mainstream, und Ende der 90er wurden die ersten mp3 Geräte verkauft.

Im digitalen Zeitalter kann man Musik auf Seiten wie YouTube oder Spotify auf dem Handy streamen, das heißt man hört sich Millionen von Liedern an ohne zu bezahlen. Gerade junge Menschen bezahlen weniger für Musik, da sie kostenlos durch legale oder auch illegale Weise, im Internet zur Verfügung steht.

Viele Leute machen die Digitalisierung daran schuld, dass die Musik Industrie und Künstler unter den fehlenden Einnahmen leiden. Dabei verdienen Musiker und Plattenfirmen immer noch gut, dank höherer weltweiter Nachfrage, die erst durch die Digitalisierung möglich wurde.

Es gibt wie immer Vor- und Nachteile, aber Fakt ist, es werden heutzutage mehr Lieder als digitale Kopie gekauft, statt als CD oder Schallplatte.

Wie schon erwähnt sind Seiten wie YouTube oder auch Spotify beliebt in Deutschland, da man einfach Musiktitel oder Künstler sucht, und gleich die Musik hören kann. Musikvideos generieren Geld, da man sich normalerweise erst Werbung anschauen muss, das zurück an Plattenfirmen und Musiker geht. Spotify bietet auch ein Premium-Abo an und teilte mit, dass Sie seit September 2016 rund 40 Millionen zahlende Kunden haben.

Die Seite wird allerdings auch dafür kritisiert, dass sie zu wenig Geld an Musiker ausschüttet, der Tarif liegt bei 0,5 Cent pro Stream. Andere Anbieter wie Google Play Music zahlen dagegen 5 Cent pro Stream.