Jazz – ein bunt gemischter Musikstil

etymologyDer Jazz entstand im 19. Jahrhundert aus dem Blues, Ragtime und Gospel. Er hat seinen Ursprung in den Südstaaten der USA.

Zu den größten Jazzmusikern zählen Frank Sinatra, Louis Armstrong (der auch Jazztrompeter war), Ella Fitzgerald und Billie Holiday. Zu den bekanntesten Jazzsongs gehören unter anderem ”My Way”, ”A wonderful World”, ”Dream a little dream of me” und ”Strange Fruit”.

Sehr bald gab es in zahlreichen amerikanischen Städten die verschiedensten Jazzstile: New Orleans Jazz, Dixieland Jazz, Chicago Jazz und Ragtime sind einige davon.

Kurz darauf entwickelte sich der bekannteste Jazzstil: der Swing. Dixieland- und Chicago Jazz waren der Ursprung des Swings. Der Swing war tanzbar und klangvoll und daher schnell sehr beliebt. Er wurde gerne in den großen Jazz-Orchestern, den sogenannten Big Bands die aus insgesamt 18 Musikern bestand, gespielt.

Zu den wichtigsten Instrumenten im Jazz gehören Saxophone, Trompete, Klarinette, Piano, Kontrabass, Trombone und Schlagzeuge. Doch heutzutage hat sich der Jazz in viele Richtungen weiter entwickelt. Darum findet man zahlreiche andere Instrumente wie Banjo, Tuba, Conga, Gitarre und Horn.

Es gibt auch Jazzclubs in vielen Teilen Deutschlands. Die meisten Jazzclubs befinden sich in Baden-Württemberg, Hamburg, Leipzig, Dresden, Köln, Düsseldorf, Dortmund und Bayern. In Deutschland gehört, zum größten Teil, die ältere Generation zu den Liebhabern der Jazzmusik.

Der Düsseldorfer Jazz Rally ist das am häufigsten besuchte Jazzfestival in Deutschland. Es findet an einem Frühsommerwochenende, zwischen Freitag und Sonntag statt. An diesen drei Tagen werden 100 Konzerte in und um Düsseldorf veranstaltet, welche jährlich von über 250.000 Menschen besucht werden. Da die meisten Konzerte in der Innenstadt stattfinden und größtenteils zu Fuß erreichbar sind, ergab sich die Bezeichnung Rally.

Beim Jazz wird oft ohne Noten gespielt. Es wird improvisiert. Man muss gut hinhören was man selbst, und vor allem, was die anderen spielen. Mit viel Übung gelingt das improvisieren wie von alleine, meinen die Jazzmusiker. Ganz gleich ob man sich völlig fremd ist, oder sich seit langem kennt – Jazzmusiker können beinahe überall ohne Noten mit anderen ‘Jazzern’ zusammenspielen und sich auf diese Weise unterhalten.